Wie sie erreichen, dass Ihr Hund nicht mehr an der Leine zieht

Möchten Sie den Spaziergang mit Ihrem Hund genießen können?

Dann müssen Sie unbedingt verstehen, wie Sie es erreichen, dass Ihr Hund nicht mehr an der Leine zieht.

Doch es ist nicht nur, dass ihr Hund an der Leine zieht und Sie durch die Straßen schleppt. Das Problem ist noch vielschichtiger.

Mit an der Leine ziehen hängen viele andere Probleme zusammen, wie sie noch sehen werden.

Doch was ist das Grundproblem?

Ihr Hund denkt, er ist der Rudelführer und muss bestimmen, wo es lang geht. In seiner Wahrnehmung geht der Hund also mit Ihnen spazieren – und nicht umgekehrt.

Es gibt so viele Hilfsmittel, Leinen und Halsbänder, die das Spazierengehen erleichtern sollen. Aber keines davon packt das Problem an der Wurzel, solange ihr Hund denkt, er sei der Rudelführer.

All diese Stachelhalsbänder und Würgehalsbänder versuchen lediglich, es ihrem Hund so unangenehm wie möglich zu machen, an der Leine zu ziehen. Oftmals bereiten sie ihrem Hund sogar Schmerzen, wenn er zieht. Es ändert aber nichts daran, dass sich ihr Hund als Rudelführer verantwortlich für Sie fühlt und meint, er müsste Ihnen zeigen, wo der Weg hinführt.

Falls Sie merken, dass Sie Ihren Hund spätestens alle 30 Sekunden korrigieren müssen, weil er zu fest zieht, dann läuft ganz eindeutig etwas grundsätzlich schief.

Das Interessante ist:

Ihr Hund weiß bereits, wie man vernünftig an der Leine läuft. Er muss das nicht trainieren.

Die Lösung ist viel einfacher.

Sie müssen Ihren Hund aber erst davon überzeugen, dass Sie der Rudelführer sind.

Denken Sie einmal so...

Ihr Hund versteht schon ganz gut, dass beim Spazierengehen einer sagen muss, wo es lang geht. Und Ihr Hund geht einfach davon aus, dass er derjenige ist – Punkt!

Es ist also eher ein psychologischer Kampf, den es auszutragen gilt, als ein körperlicher. Zumindest sollte es das sein.

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Wie Sie Ihren Hund zum optimalen Begleiter erziehen

Wie akzeptiert Sie ihr Hund als Rudelsführer?

Der erste Schritt besteht zunächst darin, dass Ihr Hund Sie zu Hause als Rudelführer anerkennt. Erst wenn sie zu Hause voll und ganz zu 100% als Rudelführer akzeptiert sind, haben Sie eine Chance, dass Sie ihr Hund Sie auch auswärts z.B. beim Spazierengehen als solchen akzeptiert.

Denn schließlich ist es auswärts ja viel gefährlicher als zu Hause. Da muss ihr Hund natürlich 100% sicher sein, dass Sie Herr der Lage sind.

Hier sind einige Tipps, die sie ausprobieren können, bevor sie sich zum Spazierengehen hinauswagen:

  • ​Warten Sie ab, bis sich ihr Hund beruhigt hat, nachdem er die Leine gesehen hat. Legen Sie die Leine erst dann an, wenn ihr Hund wieder zur Ruhe gekommen ist.
  • ​Lernen Sie zunächst, mit Ihrem Hund zu Hause spazieren zu gehen, ohne dass er zieht.
  • Gehen Sie vor jedem Spaziergang erstmal innerhalb ihres Hauses oder ihrer Wohnung eine Runde, z.B. um die Möbel, um den Tisch etc.
  • ​Falls sich ihr Hund weigert, Ihnen zu folgen, halten Sie die Leine für 10 Sekunden lang stramm und sagen Sie ihrem Hund, er soll Ihnen folgen.
  • Sie sollten immer derjenige sein, der zuerst aus der Haustür geht. Ihr Hund soll Ihnen folgen - nicht umgekehrt.
  • ​Üben Sie es mehrmals, durch die Eingangstür nach draußen zu gehen. Sie sollten immer der Erste sein. Diese Übung sollten Sie immer wieder täglich wiederholen – solange, bis sich ihr Hund schließlich daran gewohnt hat, dass es nichts bringt, hektisch und aufgeregt zu sein.
  • ​Achten Sie immer wieder auf Ihre Körperhaltung. Sie sollten möglichst entspannt und ruhig wirken. Ihre Schulter sollte locker und unten sein, die Arme möglichst ausgestreckt.

Sie fragen sich nun wahrscheinlich:

Wie bekomme ich meinen Hund dazu, dass er mich als Rudelführer akzeptiert?

Natürlich ist es ein großer Unterschied, all diese Tipps nur zu lesen oder zu sehen, wie sie in der Praxis umgesetzt werden. 

Falls Sie ernsthaft Interesse haben, kann ich Ihnen die Online Hundeschule von Johanna Esser, einer professionellen Hundetrainerin wärmstens empfehlen.

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