Wie Sie Aggressionen beim Hund erfolgreich stoppen können

Möchten Sie verstehen, wie Sie die Aggression Ihres Hundes stoppen können?

Dann lassen sie mich Ihnen zwei rhetorische Fragen stellen!

  • 1
    Geht die Aggression von Ihnen aus und Ihr Hund macht einfach mit?
  • 2
    Hört Ihr Hund auf Sie und beobachtet Ihr Verhalten, kurz bevor er aggressiv wird?

Die Antwort lautet in der Regel immer gleich:

Spätestens kurz bevor Ihr Hund aggressiv wird, nimmt er Sie nicht mehr zur Kenntnis. Er trifft seine eigenen Entscheidungen und hört nicht mehr auf Sie, während Sie vielleicht versuchen, ihn zu beruhigen.

Was er in diesem Moment der Aggression gerade tut, ist einfach zu wichtig für ihn und es scheint für ihn gerade das Richtige zu sein.

Aggressionen beim Hund sind nahezu immer dazu da, das eigene Leben und das des Rudels zu beschützen. 

Doch was sind die Auslöser?

Zunächst gibt es natürlich eine ganze Reihe unterschiedlicher Gründe für aggressives Verhalten, die von Ängstlichkeit bis hin zu Dominanz reichen.

Dann gibt es Aggressionen, die immer bestehen und solche Aggressionen, die unberechenbar und zufällig auftreten – abhängig von einer Vielzahl verschiedener Faktoren.

Die Art, die Aggressionen beim Hund zu stoppen, ist jedoch immer die Gleiche - oder besser gesagt: die Ursache für die Aggressivität ist immer die Gleiche.

Ihr Hund denkt nämlich, er sei der Rudelführer. Sowohl Ängstlichkeit als auch Aggressionen sind lediglich dazu da, Sie und sich selbst – also sein Rudel - zu beschützen.

Vom Charakter her dominante Hunde neigen eher zu Attacken, auch wenn sie die Möglichkeit hätten, wegzurennen.

Dagegen ziehen es vom Charakter her eher ängstliche Hunde vor, lieber wegzurennen und das Weite zu suchen.

Alle sonstigen Faktoren spielen eine eher untergeordnete Rolle.

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Wie Sie Ihren Hund zum optimalen Begleiter erziehen

Dies ist der allerwichtigste Punkt, den Sie verstehen müssen. Sie müssen zum Rudelführer werden – zunächst zu Hause, das ist einfacher und wird Ihnen schneller gelingen. Dann auch außerhalb z.B. beim Spazierengehen.

Ihr Hund muss verstehen, dass Sie die Entscheidungen treffen – auch die Entscheidung darüber, ob eine bestimmte Situation gefährlich ist oder nicht. Dann kann sich Ihr Hund entspannen, weil er weiß, dass Sie alles unter Kontrolle haben. Es gibt dann keine Notwendigkeit für Aggressivität oder Ängstlichkeit mehr.

Haben Sie Ihren Hund erst einmal überzeugt, dass Sie sowohl zu Hause als auch auswärts der Rudelführer sind, werden sie folgende Veränderungen feststellen:

In den Situationen, in denen er normalerweise Aggressionen zeigt, wird er stattdessen darauf achten, wie SIE reagieren.

Gelingt es Ihnen dagegen nicht, dass Sie ihr Hund als Rudelführer anerkennt, wird er in solchen Situationen vermutlich immer ignorieren, wie Sie sich verhalten und stattdessen weiter sein eigenes Ding machen.

Rufen Sie sich immer wieder in Erinnerung:

Hunde sind von Natur aus Rudeltiere und folgen ihrem Rudelführer.

Erkennt ihr Hund Sie als Rudelführer an und sie bleiben entspannt, besteht für ihn kein Grund mehr agressiv zu werden.

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