0 Kommentare

Juni 5, 2021

F32.1 ist der ICD-10-Code für eine mittelgradige depressive Episode. Doch was bedeutet diese Diagnose, wie lange geht sie und was kannst Du dagegen unternehmen?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt Alarm: Im Jahr 2020 belasteten depressive Störungen nach Auskunft der WHO-Experten weltweit die allgemeine Gesundheit am stärksten (1).

Eine Depression könnte für Deine gedrückte Stimmung verantwortlich sein? Um Hilfe von den gesetzlichen Krankenkassen zu bekommen, brauchst Du eine Diagnose.

Doch das Fachchinesisch der Krankenkassen hat es in sich. Wenn auf einer Bescheinigung für Arbeitsunfähigkeit der Code F32.1 auftaucht, hat der Arzt eine mittelgradige depressive Episode beim Patient festgestellt.

Der Code F32.1 stammt aus der ICD-10, der internationalen Klassifikation von Krankheiten und verwandten Gesundheitsproblemen. Darin ist genau beschrieben, wie sich die verschiedenen Grade von Depression unterscheiden.

Was sind die Symptome für eine mittelgradige depressive Störung und wie sieht eine mögliche Therapie aus? Hier findest Du Informationen.

ICD-10: Der lange Weg zu allgemein gültigen Diagnosekriterien

Die Ursprünge des heutigen Klassifikationssystems liegen in der Mitte des 19. Jahrhunderts. In Brüssel fand im Jahr 1853 der erste internationale Kongress statt, der eine einheitliche, internationale Namensgebung für Todesursachen beschloss. 1864 wurde zum ersten mal ein Verzeichnis mit allgemein anerkannten Krankheitsgruppen herausgegeben.

Von Todes- zu Krankheitsursachen

Die erste allgemein anerkannte „International List of Causes of Death (ILCD)“ stammt aus dem Jahr 1893. Als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1948 gegründet wurde, übernahm sie die Aufgabe der internationalen Klassifikation und gab die ICD-6 heraus (2).

Seitdem wird die ICD ständig überarbeitet. 2022 wird die ICD-11 die heutige ICD-10 ablösen. Zur Zeit wird hierzulande die Version 2021 der ICD-10 GM angewendet, wobei GM für German Modification (deutsche Ausführung) steht (3).

Bis zum Jahresende gilt die Diagnoseziffer F32.1 für eine mittelgradige, depressive Störung. Siehst Du F32.1 V, bedeutet das: Die Diagnose gilt nicht als sicher. Hinter dem Buchstaben V verbirgt sich in Zusammenhang mit einer Diagnose immer das Wort Verdacht.

Diagnose F32.1 in der neuen ICD-11: Neuer Diagnoseschlüssel

Im kommenden Jahr wird die ICD-11 in Kraft treten. Dann erhält die Diagnose F32.1 den Code 6A70.1. In diesem Fall handelt es sich um eine mittelgradige depressive Episode ohne psychotische Symptome. Wird jedoch eine Episode mit psychotischen Symptomen beim Patient festgestellt, ändert sich die Abkürzung zu 6A70.2. Diese Einstufung existiert zur Zeit noch nicht.

Zu den Innovationen der neuen Version ICD-11 gehört die Bereitstellung von Informationen über mentale Krankheiten. Außerdem orientieren sich die Behandlungsvorschläge auch an der jeweiligen Kultur der Betroffenen (4).

Was ist eine Depression und welche Grade gibt es?

Medizinier kategorisieren Depressionen gerne mit einem Schweregrad von leicht, mittelgradig bis schwer.

Noch gilt bei depressiven Störungen die Klassifikation ICD-10, die eine Definition für alle gängigen mentalen Erkrankungen bereit hält. Alle Ziffern von F30 bis F39 beziehen sich dabei auf sogenannte affektive Störungen (5). Diese Gruppe beinhaltet mentale Störungen mit Wirkungen auf die Affektivität.

Zahlreiche Störungen der Stimmung

Der Begriff Affektivität bezeichnet die Grundstimmung, die durch Erkrankungen auch in Richtung Euphorie verschoben sein kann - etwa bei der bipolaren Störung, bei der Phasen manischer Freude und Aktivität mit Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit abwechseln. Meist wirken sich affektive Störungen auch auf den Antrieb der Betroffenen aus. Ein abrupter Aktivitätswechsel lässt sich häufig beobachten.

F32: depressive Episoden

Codes von F32.0 bis F32.9 beziehen sich auf Diagnosen für depressive Episoden, wobei F32.0 eine leichte und F32.1 eine mittelgradige depressive Episode bezeichnet (6). Eine schwere depressive Episode trägt den Code F32.2 oder F32.3, je nachdem, ob es sich um eine Episode ohne psychotische Symptome oder eine Episode mit psychotischen Symptomen handelt. Eine depressive Episode kann zwischen wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten andauern.

F33: Rezidivierende depressive Episoden

Verschwindet eine depressive Episode und kehrt nach einiger Zeit zurück, lautet die Diagnose rezidivierende depressive Störung. Bei manchem Patient ist eine rezidivierende depressive Episode an bestimmte Jahreszeiten gebunden. Die sogenannte Winterdepression, häufig ausgelöst durch einen Mangel an Vitamin D, wäre ein Beispiel dafür.

Diagnose F32.1 G: Was sind die Symptome?

Der Schweregrad einer depressiven Episode richtet sich nach der Zahl der Symptome, die auftreten. Dabei entscheiden Mediziner zwischen Kernsymptomen und Symptomen, die zusätzlich zu den Kernsymptomen bei Depressionen auftreten (7).

Als Hauptsymptome gelten:

  1. Gedrückte, depressive Stimmung
  2. Kein Interesse an Aktivität, allgemeiner Interessenverlust
  3. Verlust der Fähigkeit, Freude zu empfinden

Darüber hinaus gehen Depressionen mit zahlreichen Symptomen für Betroffene einher wie:

  • starke Müdigkeit ohne erkennbare Anstrengung zuvor
  • Verminderung der Konzentration und Aufmerksamkeit
  • geringes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  • Pessimismus, Suizidgedanken und Selbstverletzungen
  • Schlechter Schlaf und Verlust von Appetit

Bei F32.1 werden beim Patient mindestens 4 der oben genannte Symptome festgestellt. Betroffene leiden so stark darunter, dass sie ihre alltägliche Aktivität kaum fortsetzen können.

Psychotische Symptome

Zu den sogenannten psychotischen Symptomen zählen Halluzinationen und Wahnideen (8). Psychomotorische Hemmung mit einem Mangel an spontanen Bewegungen oder Stupor, völlige geistige und körperliche Reglosigkeit, gelten ebenfalls als psychotische Symptome.

Vielfache Auswirkung auf die Gesundheit

Die Symptomatik der Depression kann sich auch auf die Gesundheit auswirken. So leiden von Depressionen Betroffene häufig an anderen Erkrankungen wie Verhaltensstörungen, beispielsweise Angstzustände und Panikattacken. Aber auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus treten häufig gemeinsam mit Depression auf (9).

Symptome bei Depression, nach Schweregrad geordnet

Neben der Diagnose F32.1 für mittelgradige depressive Episode sieht die ICD10 zahlreiche weitere Codes für Episoden mit depressiver Stimmung vor. Hier ist eine kurze Übersicht über depressive Erkrankungen gemäß der Definition von ICD-10:

F32.0: leichte depressive Episode

2 bis 3 Symptome, gedrückte Stimmung, aber Patient funktioniert im alltäglichen Leben.

F32.1: mittelgradige depressive Episode

Mindestens 4 Symptome, Patient hat große Schwierigkeiten mit dem Alltag, unter anderem durch den Verlust von Antrieb

F32.2: schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome

Neben zahlreichen Symptomen lassen sich bei F32.2 meist Suizidgedanken oder auch Selbstmordversuche beobachten. Major Depression fällt in diese Kategorie. Neben den 3 Hauptsymptomen sind dabei mindestens noch 2 weitere Symptome festzustellen.

F32.3 schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen

In diesem Fall sind soziale Aktivitäten unmöglich. Für den Patient besteht Lebensgefahr durch möglichen Selbstmord, aber auch durch mangelnde Aufnahme von Flüssigkeiten und Nahrungsmitteln.

F32.8 sonstige depressive Episoden

Manchmal versteckt sich eine Depression hinter körperlichen Beschwerden. In diesem Fall spricht man von einer atypischen Depression, auch larvierte Depression genannt (10).

F32.9 depressive Episode, nicht näher bezeichnet

Diese Episode von Depression lässt sich nicht einfach einordnen. Wenn Ärzte beim Patient Depression vermuten, aber die Symptome aus dem Rahmen fallen, steht dieser Code zur Verfügung (11).

Rezidivierende depressive Störung: Ähnliche Einteilung

Diese Codes für depressive Episoden entsprechen in etwa den verschiedenen Typen, in die eine rezidivierende depressive Störung eingeteilt wird. Hier reichen die entsprechenden Ziffern ebenfalls von F33.0 bis F33.9.

Weltweites Problem: Depressionen

Depressionen sind wie andere psychische Erkrankungen - leider - ein weltweites Problem.

Depressive Episoden und chronische Depression ist in allen Kulturen stark verbreitet. Laut WHO steht Depression bei den Gründen für Arbeitsunfähigkeit weltweit an 4. Stelle (12). Am stärksten betroffen von Depressionen sind junge Erwachsene in der Altersgruppe von 18 bis 29 Jahren.

Betroffene: Viel mehr Frauen als Männer

Frauen leiden schätzungsweise mindestens doppelt so häufig an Depressionen wie Männer - egal ob mittelgradige depressive Episode, leichte Depression oder schwere Störung (13).

Ursache von Depressionen

Unabhängig davon, ob es sich um eine akute mittelgradige depressive Episode (F32.1) handelt oder um eine chronische Störung: Die Ursache von Depressionen, egal welcher Ausprägung, lässt sich bisher (noch) nicht genau benennen. Da Depression weltweit so viele Menschen betrifft, forschen Wissenschaftler seit Jahren verstärkt auf diesem Gebiet.

Weniger Synapsen zwischen Nervenzellen

Ein Verlust synaptischer Verbindungen im Gehirn scheint bei allen depressiven Erkrankungen eine wichtige Rolle zu spielen (14). Experten vermuten, dass eine Verminderung von Wachstumsfaktoren für Nervenzellen dafür verantwortlich sein könnte, etwa ein Verlust des Wachstumsfaktors BDNF. Die Neurotransmitter Dopamin, Serotonin und Noradrenalin scheinen ebenfalls maßgeblich bei Depressionen beteiligt zu sein (15).

Stress aller Art spielt eine Rolle

Zur Zeit gilt die ICD-10 (1). Doch die nächste Version der medizinischen Schubladen, ICD-11, wirft bereits ihre Schatten voraus (2). Diese Klassifikation wurde im Mai 2019 beschlossen und tritt am 1. Januar 2022 in Kraft.

Den Einfluss von Stress sollten Betroffene ebenfalls nicht unterschätzen (16). Stress jeder Art wirkt sich im gesamten Körper bis auf die Ebene der Zellen hinaus aus (17). Oxidativer Stress belastet durch ein Übermaß an freien Radikalen den gesamten Stoffwechsel und die Psyche. Da erscheint es logisch, dass oxidativer Stress auch eine leichte oder mittelgradige depressive Episode verursachen kann. Tatsächlich haben Forscher herausgefunden, dass Antidepressiva auch die Biomarker für oxidativen Stress verbessern können (18).

Mittelgradige depressive Episode: Mögliche Therapie

Psychotherapie gehört - neben der medikamentösen Behandlung mit Antidepressiva - in Deutschland zur Standardtherapie

Wenn ein Patient die Diagnose mittelgradige depressive Episode (F32.1 nach ICD-10) bekommt, leidet er unter einer starken Verminderung seiner Fähigkeiten. Die Veränderung durch gedrückte Stimmung und andere Symptome, etwa ständig schlechter Schlaf, ist so stark, dass er den Alltag kaum noch bewältigen kann.

F32.1: Keine harmlose Episode

Die Definition mittelgradige depressive Episode oder F32.1 hört sich für Betroffene und Uneingeweihte gar nicht so schlimm an. Allerdings kann eine mittelgradige depressive Episode fast so schwerwiegend sein wie bei einer Major Depression.

Viel hängt bei der Diagnose einer mentalen Störung vom behandelnden Mediziner ab. Wie ist sein persönlicher Eindruck von der Schwere der Symptome?

Standardisierte Fragebögen für Diagnose

Allerdings nutzen viele Fachleute für die Diagnose von depressiven Episoden auch standardisierte Fragebögen. Deshalb empfiehlt es sich für alle Betroffene mit Depressionen, die Definition gemäß ICD-10 genau zu kennen.

Symptome genau beschreiben

Falls der Patient seine Selbstmordgedanken bei einer Untersuchung vergisst oder sie nicht preisgeben will, kann er seine Diagnose ungünstig beeinflussen. Suizidgedanken, quälende Selbstvorwürfe oder zermürbende Schuldgefühle können eine mittelgradige Episode oder mittelgradige Episoden von F32.1 zu F32.2 hoch stufen.

Die Diagnose ändert zwar nichts an den Symptomen für Betroffene. Doch der Handlungsspielraum der Ärzte für die Therapie steigt, je schwerer eine Diagnose wiegt. Ärzte müssen sich hierzulande für ihre Urteile verantworten. Sie sind Ihrem Gewissen ebenso verpflichtet wie den gesetzlichen Regelungen.

Von depressiven Krankheiten Betroffene sollten deshalb ihrem Mediziner die Auswirkungen ihrer Krankheit so gut wie möglich beschreiben.

Soforthilfe mit Antidepressiva

Bei der Therapie von depressiven Störungen stehen nach wie vor Antidepressiva im Mittelpunkt (19). Sie lindern Symptome zuverlässig, können aber zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Dazu zählen Verdauungsbeschwerden ebenso wie sexuelle Störungen und Gewichtszunahme (20).

Psychotherapie gilt als aussichtsreiche Behandlung für Menschen mit depressiven Erkrankungen aller Art (21). Allerdings sind Psychotherapeuten hierzulande häufig ausgebucht. In Deutschland vergehen im Durchschnitt 6 bis 7 Monate, bis Du mit einer Psychotherapie beginnen kannst.

Mittelgradige depressive Episode: Wie lange krank?

Damit Ärzte Patienten wegen Depression krank schreiben können, müssen die Symptome in der Regel mindestens 2 Wochen lang andauern. Deinem Arbeitgeber musst Du die Diagnose nicht mitteilen. Falls ein Psychiater oder Psychologe die Diagnose stellt, kannst Du Dir eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung vom Hausarzt holen.

6 Wochen pro Jahr im Krankenstand

Bis zu 6 Wochen darfst Du an Deinem Arbeitsplatz in jedem Jahr fehlen, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen. Falls Dir dieser Zeitrahmen nicht reicht, um gesund zu werden: Es gibt Möglichkeiten, die Dauer der Krankheitsphase zu verlängern. In diesem Fall empfiehlt es sich, offen mit allen beteiligten Ärzten zu reden. Auch der Betriebsarzt unterliegt der Schweigepflicht.

Das sogenannte Hamburger Modell sieht vor, dass ein Patient nach und nach wieder in das Arbeitsleben einsteigt. Mit einer verringerten Arbeitsbelastung soll dabei der Wiedereinstieg in das Berufsleben gelingen (22).

Reicht für Erwerbsminderungsrente eine Depression aus?

Eine Erwerbsminderungsrente ist niemals einfach zu bekommen. Bei der Rentenversicherung gilt hierzulande das Prinzip: Reha vor Rente. Bevor Du eine Rente wegen Arbeitsunfähigkeit bewilligt bekommst, musst Du also Rehabilitations-Maßnahmen durchstehen. Ein möglicher Wechsel des Berufs wird dabei vorausgesetzt, wobei dabei keine Rücksicht auf die Ausbildung genommen wird.

Dokumentation erste Voraussetzung

Du leidest so stark unter depressiven Störungen, dass Du absolut nicht mehr arbeiten kannst? In diesem Fall brauchst Du eine lückenlose Dokumentation, die Deine Krankheit über Jahre hinweg belegt.

Gutachter von entscheidender Bedeutung

Sobald Du einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellst, entfällt die Schweigepflicht für alle Deine Ärzte. Zudem wird Dich ein Gutachter der Rentenversicherung untersuchen. Die Entscheidung liegt bei diesem Gutachter, der Deine Krankheit auch nach der Aktenlage beurteilt.

Generell gelten dabei folgende Richtlinien:

  • Du musst in den vorhergehenden 3 Jahren auf Grund deiner Depression 78 Wochen lang Krankengeld bekommen haben.
  • Du hast mindestens 3 Jahre lang Pflichtbeiträge in die Rentenversicherung eingezahlt.

Eine Erwerbsminderungsrente wird immer 3 Jahre lang befristet. Bei einer Verlängerung kann die Befristung aufgehoben werden, falls der Gutachter zustimmt.

Fazit: Zeit, Dir Hilfe zu suchen

Bei der mittelgradigen depressiven Episode (F32.1) liegen mindestens 4 unterschiedliche Symptome vor. Diese hat Dein behandelnder Arzt offensichtlich in einem Gespräch mit dir diagnostiziert. Neben der reinen Anzahl der Symptome geben aber auch die Schwere der einzelnen Symptome den Ausschlag für die Einstufung in die Kategorie "mittelschwer".

Für Dich persönlich bedeutet das, dass deine Gesundheit bzw. deine Genesung jetzt oberste Priorität haben sollte. Ich möchte Dich ermutigen, Dir Hilfe - auch von anderen Menschen - zu suchen bzw. zu holen. Wie Du dabei vorgehen kannst, habe ich beispielhaft in diesem Artikel beschrieben.

Quellen

(1) Michel TM, Pülschen D, Thome J. The role of oxidative stress in depressive disorders. Curr Pharm Des. 2012;18(36):5890-9. doi: 10.2174/138161212803523554. PMID: 22681168. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22681168/)

(2) https://www.who.int/standards/classifications/classification-of-diseases

(3) https://www.dimdi.de/dynamic/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/index.html

(4) Reed GM, First MB, Kogan CS, Hyman SE, Gureje O, Gaebel W, Maj M, Stein DJ, Maercker A, Tyrer P, Claudino A, Garralda E, Salvador-Carulla L, Ray R, Saunders JB, Dua T, Poznyak V, Medina-Mora ME, Pike KM, Ayuso-Mateos JL, Kanba S, Keeley JW, Khoury B, Krasnov VN, Kulygina M, Lovell AM, de Jesus Mari J, Maruta T, Matsumoto C, Rebello TJ, Roberts MC, Robles R, Sharan P, Zhao M, Jablensky A, Udomratn P, Rahimi-Movaghar A, Rydelius PA, Bährer-Kohler S, Watts AD, Saxena S. Innovations and changes in the ICD-11 classification of mental, behavioural and neurodevelopmental disorders. World Psychiatry. 2019 Feb;18(1):3-19. doi: 10.1002/wps.20611. PMID: 30600616; PMCID: PMC6313247. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30600616/)

(5) https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2013/block-f30-f39.htm

(6) https://www.icd-code.de/icd/code/F32.1.html

(7) Kennedy SH. Core symptoms of major depressive disorder: relevance to diagnosis and treatment. Dialogues Clin Neurosci. 2008;10(3):271-7. doi: 10.31887/DCNS.2008.10.3/shkennedy. PMID: 18979940; PMCID: PMC3181882. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3181882/)

(8) Gaebel W, Zielasek J. Focus on psychosis. Dialogues Clin Neurosci. 2015 Mar;17(1):9-18. doi: 10.31887/DCNS.2015.17.1/wgaebel. PMID: 25987859; PMCID: PMC4421906. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4421906/)

(9) Aina Y, Susman JL. Understanding comorbidity with depression and anxiety disorders. J Am Osteopath Assoc. 2006 May;106(5 Suppl 2):S9-14. PMID: 16738013. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16738013/)

(10) Benazzi F. Various forms of depression. Dialogues Clin Neurosci. 2006;8(2):151-61. doi: 10.31887/DCNS.2006.8.2/fbenazzi. PMID: 16889102; PMCID: PMC3181770. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3181770/)

(11) Sekhon S, Gupta V. Mood Disorder. 2021 May 8. In: StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2021 Jan–. PMID: 32644337. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32644337/)

(12) Kessler RC, Bromet EJ. The epidemiology of depression across cultures. Annu Rev Public Health. 2013;34:119-38. doi: 10.1146/annurev-publhealth-031912-114409. PMID: 23514317; PMCID: PMC4100461. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4100461/)

(13) Chand SP, Arif H. Depression. [Updated 2020 Nov 18]. In: StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2021 Jan-. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK430847/)

(14) Duman RS. Pathophysiology of depression and innovative treatments: remodeling glutamatergic synaptic connections. Dialogues Clin Neurosci. 2014 Mar;16(1):11-27. doi: 10.31887/DCNS.2014.16.1/rduman. PMID: 24733968; PMCID: PMC3984887. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3984887/)

(15) Nutt DJ. Relationship of neurotransmitters to the symptoms of major depressive disorder. J Clin Psychiatry. 2008;69 Suppl E1:4-7. PMID: 18494537. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18494537/)

(16) Yang L, Zhao Y, Wang Y, Liu L, Zhang X, Li B, Cui R. The Effects of Psychological Stress on Depression. Curr Neuropharmacol. 2015;13(4):494-504. doi: 10.2174/1570159x1304150831150507. PMID: 26412069; PMCID: PMC4790405. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4790405/)

(17) Fuchs E, Flügge G. Cellular consequences of stress and depression. Dialogues Clin Neurosci. 2004 Jun;6(2):171-83. doi: 10.31887/DCNS.2004.6.2/efuchs. PMID: 22033809; PMCID: PMC3181796. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3181796/)

(18) Jiménez-Fernández S, Gurpegui M, Díaz-Atienza F, Pérez-Costillas L, Gerstenberg M, Correll CU. Oxidative stress and antioxidant parameters in patients with major depressive disorder compared to healthy controls before and after antidepressant treatment: results from a meta-analysis. J Clin Psychiatry. 2015 Dec;76(12):1658-67. doi: 10.4088/JCP.14r09179. PMID: 26579881. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26579881/)

(19) InformedHealth.org [Internet]. Cologne, Germany: Institute for Quality and Efficiency in Health Care (IQWiG); 2006-. Depression: How effective are antidepressants? [Updated 2020 Jun 18]. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK361016/)

(20) Lenz F, Bauer M, Ritter P. Nebenwirkungen der neuen Antidepressiva. Fortschr Neurol Psychiatr. 2018 Sep;86(9):592-603. German. doi: 10.1055/a-0648-1760. Epub 2018 Sep 24. PMID: 30248692. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30248692/)

(21) Munder T, Flückiger C, Leichsenring F, Abbass AA, Hilsenroth MJ, Luyten P, Rabung S, Steinert C, Wampold BE. Is psychotherapy effective? A re-analysis of treatments for depression. Epidemiol Psychiatr Sci. 2019 Jun;28(3):268-274. doi: 10.1017/S2045796018000355. Epub 2018 Jul 30. PMID: 30058524; PMCID: PMC6998909. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30058524/)

(22) https://www.aerzteblatt.de/archiv/131144/Psychische-Erkrankungen-in-der-Arbeitswelt-Fruehestmoeglich-wieder-arbeiten

Selbstmordgedanken?

Falls du akut Hilfe brauchst: Anlaufstellen wie die Telefonseelsorge (0800 - 111 0 111 oder 0800 - 111 0 222) sind rund um die Uhr für dich erreichbar.

Weitere Hilfsangebote findest du hier: https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/hilfsangebote/

Über den Author

Andreas

Ich bin Andreas, Gründer und Hauptblogger von "Mein Weg aus der Angst". Ich lebe mit Frau, Tochter und Hund in der Pfalz. Mehr Infos über mich kannst du hier nachlesen.

Fragen oder Bemerkungen? Dann schreib' einen Kommentar...

Your email address will not be published. Required fields are marked

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

Meine Geschichte

Du möchtest erfahren, was mir am besten geholfen hat?

Dann lies hier meine Geschichte ...

>